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28.11.2020

Fraunhofer-Zentrum wird in Triesdorf gegründet!

„Mit der Gründung eines Frauenhofer-Zentrums in Triesdorf setzen wir ein erneutes positives Zeichen, dass Spitzentechnologie und -forschung in Bayern und Deutschland nicht auf die urbanen Ballungszentren beschränkt bleiben. Der landwirtschaftliche Forschungs- und Ausbildungsstandort Triesdorf wird weiter gestärkt und zukunftssicher vorangebracht“ freut sich der Landtagsabgeordnete Alfons Brandl, der Mitglied des Landwirtschaftsausschusses im Bayerischen Landtag ist.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in der heutigen Bereinigungssitzung zum Bundeshaushalt 2021 den Einzelplan des Bundesministeriums für Bildung und Forschung final beraten. Damit ist die Gründung eines neuen Fraunhofer-Zentrums für Biogene Wertschöpfung und Smart Farming am Standort Triesdorf gesichert. 
 
„Es freut mich sehr, dass in Triesdorf mit Unterstützung des Bundes ein weiteres Forschungszentrum für die Zukunft der Landwirtschaft entsteht. Smart Farming ist ein Schlüsselbereich für eine digitale Landwirtschaft. Insgesamt steuert der Bund 40 Millionen Euro über die nächsten fünf Jahre hinzu. Das Fraunhofer-Zentrum erforscht den bereits politisch eingeleiteten Paradigmenwechsel hin zu einer hochindividualisierten und automatisierten Landwirtschaft.“ erklärt Artur Auernhammer, agrarpolitischer Sprecher der CSU im Bundestag. „Landwirtschaft 4.0 – damit werden Nutzpflanzen und Nutztiere mithilfe datenbasierter Technologien die optimalen Wachstumsbedingungen geboten und somit die Interessen von Ökonomie und Ökologie gleichermaßen gewahrt.“, führt Auernhammer weiter aus. 
 
Hintergrund: Am Standort Triesdorf entsteht das Technologiezentrum Phänotypisierung mit dem thematischen Schwerpunkt auf der Entwicklung und Erprobung von Technologien für die Phänotypisierung zur objektiven Bewertung von Merkmalen ausgewählter Schlüsselpflanzen. Dadurch sollen Methoden zur schnellen Züchtung von Pflanzensorten sowie zum Monitoring und zur Optimierung von Anbaubedingungen vorangetrieben werden, die an die jeweils vorliegenden Rahmenbedingungen angepasst sind.

Foto: Fraunhofer-Gesellschaft