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03.02.2021

640.000 Euro zusätzlich für drei Projekte in der Region geplant

Koalitionsreserven werden mobilisiert

Aus der so genannten Koalitionsreserve für das Jahr 2020 werden drei Projekte im Stimmkreis Ansbach-Süd Weißenburg-Gunzenhausen seitens des Freistaates gefördert. Darauf hat jetzt der CSU-Landtagsabgeordnete Alfons Brandl hingewiesen. Mit insgesamt 640.000 Euro werden das Stadtschreiberprojekt Weißenburg – Kulturprojekt mit intensiver Einbindung der örtlichen Vereine und Bevölkerung, ein mobiles Forschungslabor (Digital-LAB) für den Fachbereich angewandte Agrarwissenschaften an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf sowie das Projekt Klimaneutralität & Biodiversitätssteigerung - Lösungsansätze für Kommunen, Unternehmen und Landwirte - der Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf gefördert.



Aus den Werken der Stadtschreiber in Weißenburg soll ein Theaterstück entstehen. Ziel und Auftrag des Projekts ist es, eine kulturelle Perspektive auf die Stadt von außen zu generieren und ein Theaterstück entstehen zu lassen, das nicht nur lokale Themen aufgreift, sondern vor allem direkt für die Kulisse des Bergwaldtheaters mit überregionaler Strahlkraft gedacht ist. Für das Projekt sind 40.000 Euro vorgesehen.

 

Die anwendungsorientierten Agrarwissenschaften an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf sollen insbesondere durch Investitionen in Gerätebeschaffungen etc. gestärkt werden. Der Freistaat stellt hierzu weitere 400.000 Euro für ein mobiles Forschungslabor (Digital-LAB) für den Fachbereich bereit.

 

Der dritte Bereich sieht 200.000 Euro für das Projekt Klimaneutralität & Biodiversitätssteigerung - Lösungsansätze für Kommunen, Unternehmen und Landwirte der Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf vor. Ziel des Projektes ist es, Kommunen und Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität zu begleiten. 

 

Alfons Brandl abschließend: „Das Modellprojekt Mittelfranken an Landmaschinenschule Triesdorf für Klimaneutralität und Steigerung der Biodiversität macht deutlich, wie vor Ort erfolgreich gearbeitet wird: Auch wenn das Projekt in Triesdorf angesiedelt wird, wird es weit in der Region reichen. Unter anderem werden die Triesdorfer Einrichtungen, die Metropolregion Nürnberg, Kommunen, Unternehmen, Landtechnikhersteller, Softwareanbieter und Zertifizierungsunternehmen mit dem Programm ansprechen.“