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14.07.2021

33,77 Millionen Euro für Neubau des Bayerischen Landesamtes für Schulen in Gunzenhausen genehmigt

Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtages hat in seiner heutigen Sitzung die Finanzmittel in Höhe von 33,77 Millonen Euro für den Neubau des Bayerischen Landesamtes für Schulen in Gunzenhausen genehmigt. Darauf weist der CSU-Landtagsabgeordnete Alfons Brandl hin.

„Im Rahmen der Heimatstrategie der Bayerischen Staatsregierung ist in Gunzenhausen das Bayerische Landesamt für Schule errichtet worden. Das Landesamt ist eine nachgeordnete Behörde des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus mit den Kernaufgaben Schulfinanzierung, schulische Personalverwaltung, Qualitätsagentur, Zeugnisanerkennung und Schulsport“, so Brandl. 
 
Daneben wurde bereits ein Teil des Prüfungsamts des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus dorthin verlagert, die Verlagerung soll mit Bezugsfähigkeit des Neubaus, voraussichtlich Ende 2025 abgeschlossen werden. Sowohl das Landesamt als auch der bereits nach Gunzenhausen verlegte Teil des Prüfungsamtes sind derzeit vorübergehend in angemieteten Räumen in mehreren Objekten in Gunzenhausen untergebracht. Der zu errichtende Neubau soll zum einen das Prüfungsamt zum anderen das Bayerische Landesamt für Schule dauerhaft beherbergen.
 
Für den Neubau steht an der Kreuzung Bahnhofstrasse - Nürnberger Straßen nun eine Fläche von 2.877 m2 zur Verfügung, auf der das geforderte Raumprogramm gut abgebildet werden kann. Eine Sanierung des bestehenden Objektes ist nicht wirtschaftlich.
 
Aufgrund der prägnanten städtebaulichen Situation nahe der Gunzenhausener Altstadt wurde im Frühjahr 2020 ein Architektenwettbewerb durchgeführt. Aus dem Wettbewerb ging das Büro Steimle Architekten aus Stuttgart als Sieger hervor. Der Wettbewerb wurde in enger Abstimmung mit der Stadt Gunzenhausen durchgeführt.
 
Brandl abschließend: „Der Neubau ist ein wichtiger Meilenstein im Rahmen der Verlagerung von Behörden in die Fläche des Freistaates und zeigt, dass es die Staatsregierung sehr ernst mit der Verlagerung nimmt. Ich freue mich auf den Neubau als neuen Standort des Landesamtes.“