Aktuelles

Zur Übersicht | Drucken

22.07.2021

Markt Ergoldsbach gewinnt Ideenwettbewerb „Kommunal?Digital!“

Aus einer niederbayerisch-mittelfränkischen Kooperation entstand ein innovatives Projekt mit unglaublich praktischen Nutzen für die Ergoldsbacher.

Der Klimawandel zeigt sich in vielen Regionen mit Wetterextremen von Starkregen bis Trocken- und Hitzeperioden.  Eine Chance, Extremereignissen wie diese vor Eintreten zu erkennen und mit Information, Alarmierung und Agitation entgegenzuwirken sieht der Markt Ergoldsbach in der Digitalisierung. Der Bürgermeister Ludwig Robold wandte sich daher an den aus dem mittelfränkischen Herrieden stammenden Landtagsabgeordneten Alfons Brandl, der auf Grund seiner positiven Erfahrungen aus dem Sturzflut-Risikomanagement in seiner Heimatstadt Pate des Projekts wurde.
 
Der Markt Ergoldsbach ist wie die Stadt Herrieden bayernweit Vorreiter im Erkennen von Starkregenrisiken durch Simulationsverfahren. Hierzu kommen moderne IoT-Echtzeitsensoren und Cloudtechnologien zum Einsatz, die auf der Basis von lokalen Klimadaten, deren Auswertung mit Machinelearning und KI erfolgen, das Risikomanagement durch Alarmierung von Einsatzkräften und Bürger:innen komplettiert. Exemplarisch hierzu nennt Bürgermeister Ludwig Robold die Möglichkeit, Feuerwehren in die Lage zu versetzen, Unterführungen rechtzeitig vor einer Überflutungen zu sperren oder Hitze- und Ozonbelastungen zu erkennen, um z.B. Senioren vor Belastungen zu warnen.
 
Gerne setzten sich die Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier und Alfons Brandl  für dieses spannende und innovative Projekt beim Digitalministerium ein. Insgesamt wurden über 80 Anträge beim Ideenwettbewerb „Kommunal?Digital!“ eingereicht, von denen nun 10 prämiert wurden. Darunter war auch das Projekt aus Markt Ergoldsbach. „Wir freuen uns über die Entscheidung der Jury und gratulieren dem Markt Ergoldsbach zum Preisgeld für das Digitale Klimamanagement in der Gemeinde. Dies ist ein spannendes und innovatives Projekt mit einem unglaublich praktischen Nutzen für die Bürger:innen“, so Radlmeier und Brandl.

Foto: Privat