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09.07.2020

Bayerisches Städtebauförderungsprogramm 2020

Das Bayerische Städtebauförderungsprogramm 2020 ist aufgestellt. „In unserer Region profitieren sechzehn Maßnahmen im Gesamtvolumen von fast 4 Millionen Euro im Rahmen der städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen und Einzelvorhaben, der Revitalisierung von Industrie- und Gewerbebrachen sowie der Initiativen ‚Innen statt Außen‘ und ‚Flächenentsiegelung‘. Damit wird die Innenentwicklung vorangetrieben und vorhandene Potenziale genutzt“, freuen sich die Landtagsabgeordneten Alfons Brandl und Andreas Schalk. 

Im Rahmen der städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen und Einzelvorhaben erhält Aurach für seinen Ortskern 30.000 Euro, Burgoberbach 60.000 Euro für ein Einzelvorhaben in der Ortsmitte, Lehrberg für den Altort 30.000 Euro, Lichtenau 60.000 Euro für den Marktkern, die Stadt Schillingsfürst 30.000 Euro für ihre Altstadt sowie die Gemeinde Unterschwaningen 30.000 Euro für ein Einzelvorhaben am Schloss. Der Markt Dürrwangen bekommt ein Einzelvorhaben im Ortskern mit 30.000 Euro gefördert. Bechhofen profitiert nicht nur von 120.000 Euro für seinen Ortskern, sondern erhält über die Förderinitiative ‚Innen statt Außen‘ weitere 400.000 Euro und darüber hinaus 188.000 Euro über die Förderinitiative ‚Flächenentsiegelung‘. Die Stadt Ornbau profitiert von insgesamt 860.000 Euro aus dem Städtebauförderungsprogramm. 
Mit der Förderinitiative ‚Innen statt Außen‘ begegnet der Freistaat dem zunehmenden Flächenverbrauch in Bayern. Die teilnehmenden Kommunen konnten über die Städtebauförderung Projekte anmelden, die nun von den dafür bereitgestellten Mitteln profitieren. 
 
Die Stadt Dinkelsbühl bekommt eine Förderung in Höhe von 640.000 Euro, die Stadt Feuchtwangen sowie die Stadt Wolframs-Eschenbach erhalten für Maßnahmen in der Altstadt 480.000 Euro (Feuchtwangen) und 802.000 Euro (Wolframs-Eschenbach). „Alle geplanten Maßnahmen sind vorbildliche Städtebauprojekte, die nicht nur etwas zum Flächensparen beitragen, sondern ganz allgemein die Revitalisierung von Ortskernen unterstützen und damit die Attraktivität der jeweiligen Kommune steigert. Von den Mitteln können zum Beispiel leerstehende Häuser abgerissen und Neubauten verwirklicht werden. Aber auch Sanierungsmaßnahmen werden gefördert“, erklären Schalk und Brandl. 
 
Die Stadt Herrieden bekommt 200.000 Euro für die Revitalisierung von einer Brache im Memelweg. „Die Sondermittel ‚Revitalisierung von Industrie- und Gewerbebranchen‘ sollen dabei unterstützen, langjährige Industrie- und Gewerbebrachen in eine verträgliche Nachnutzung umzuwandeln, städtebauliche Missstände zu beseitigen, die kommunale Entwicklung zu fördern und den Flächenverbrauch einzudämmen“, so die beiden Abgeordneten.
 
Insgesamt fließen für verschiedene Maßnahmen fast 18 Millionen Euro nach Mittelfranken. „Wir freuen uns, dass darunter auch eine Reihe von Projekten in unserer Region gefördert werden. Dies bietet für unsere Kommunen attraktive Möglichkeiten, innovative Projekte voranzutreiben und umzusetzen“, verdeutlichen Brandl und Schalk abschließend. 

Foto: Pixabay