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08.04.2022

150 Landwirtschaftsbetriebe mit Interesse am Humusaufbau gesucht

Modell- und Demonstrationsvorhaben zum Humusaufbau

Für das Modell- und Demonstrationsvorhaben zum Humusaufbau in Ackerböden suchen der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) biologisch und konventionell wirtschaftende Betriebe mit Interesse am Humusaufbau. Darauf haben jetzt der Landtagsabgeordnete Alfons Brandl und der Bundestagsabgeordnete Artur Auernhammer hingewiesen.

Das Projekt „Humus+“ wird durch das Bundeslandwirtschaftsministerium gefördert. Insgesamt sollen 150 landwirtschaftliche Betriebe in ganz Deutschland als Projektpartner in den kommenden sechs Jahren humusmehrende Maßnahmen praxisnah erproben. Wissenschaftlich werden sie von einem Forschungsteam des Thünen-Instituts begleitet.
 
Die Landwirt:innen erarbeiten gemeinsam mit den Experten betriebsindividuelle Konzepte und werden in der Umsetzung über die gesamte Projektlaufzeit betreut. 
 
Unter www.umfrageonline.com/c/humusprojekt können sich interessierte Betriebe über das Projekt informieren und direkt online bewerben. Bewerbungsschluss ist der 15.05.2022. Für Landwirt:innen, die mehr Infos benötigen, besteht auf der Plattform die Möglichkeit sich zu einer Online-Informationsveranstaltung am 20. April anzumelden.
 
„Humusaufbau wurde in den letzten Jahren viel zu wenig beachtet. Aber immer mehr Landwirt:innen haben erkannt, dass Humus als organische Substanz des Bodens entscheidend für die Bodenfruchtbarkeit ist und durch den hohen Anteil an organischem Kohlenstoff als ein wichtiger ‚CO2-Speicher‘ fungiert. Ganz zu schweigen, dass humusreiche Böden fruchtbarer sind, bei starkem Regen mehr Wasser aufnehmen und dieses für Trockenzeiten speichern“, so die zwei CSU-Abgeordneten, die beide in den jeweiligen Landwirtschaftsausschüssen der Parlamente Mitglied sind.
 
Auernhammer und Brandl appellieren an die Landwirt:innen, sich hier zu engagieren und zu bewerben.